22.07.2019, von Holger Seehase

Einsatz bei Scheunenbrand in Gimsbach

Bei einem Scheunenbrand in Gimsbach (in der Nähe von Glan-Münchweiler) war das THW zur Unterstützung der Feuerwehr alarmiert worden.

Zunächst wurde unser Ortsverband zum Einsatzstichwort "Brennende Scheune" alarmiert mit den Einsatzoptionen das Brandgut aus der Scheune zu holen und Öffnungen zur Brandbekämpfung zu schaffen. In der Folge wurde ein Vollalarm des Ortsverbandes veranlasst. Das THW Kaiserslautern rückte mit 19 Einsatzkräften an. Vor Ort zeigte sich schnell, dass Öffnungen des Gebäudes mit Mitteln der Bergungsgruppen nicht benötigt wurden, sodass die Mannschaftsstärke auf 12 Personen reduziert werden konnte. Die uns übertragene Aufgabe bestand aus dem Beräumen des Brandguts und später der Beleuchtung des Löschplatzes, an dem das Brandgut letztendlich abgelöscht wurde. Im weiteren Verlauf wurden dann mit unserem Bagger zuerst die Dachbleche abgetragen und dann die Stahlträger der Scheune abgefangen, sodass ein problemloses Arbeiten ohne Einsturzgefahr möglich war.

Im Einsatz befanden sich dann der Zugtrupp, ein Trupp der Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen. Letztere wechselte mit 3 Räumgerätefahrern, teils unter Atemschutz, durch, während der Trupp der Bergungsgruppe einen Atemschutzsicherungstrupp für den jeweiligen Fahrer stellte. Auch hier musste der Trupp regelmäßig durchgewechselt werden.

Zur Unterstützung wurden Räumgerätefahrer des THW Ortsverbandes Neustadt alarmiert, welcher sodann mit zwei Baggerfahrern und einem Kraftfahrer zum Mannschaftstransport anrückte. Diese Fahrer wurden mit fortwährendem Einsatz durch zwei Räumgerätefahrer des Ortsverbandes Spiesen-Elversberg ersetzt.

Als die Stahlträger des Dachs der Scheune aufgrund der Hitze nachgaben, wurde ein Baufachberater des Ortsverbandes St. Wendel alarmiert, der mit einem Fahrer zur Einsatzstelle nachrückte. Dies war nötig, um die Tragfähigkeit des Gebäudes einzuschätzen und Entscheidungen über die nachfolgenden Arbeiten treffen zu können.

Kurz nach 8 Uhr am Montagmorgen wurden unser Zugtrupp und unsere Bergungsgruppe durch Kräfte des Ortsverbandes Freisen abgelöst. Die weitere Einsatzkoordinierung der THW-Kräfte wurde durch den Zugtrupp des OV Freisen übernommen. Trotzdem blieben unser Fachberater und ein Räumgerätefahrer an der Einsatzstelle, um weiterhin unterstützende Arbeit zu leisten.

Gegen Montagabend wurden dann noch zwei Baggerfahrer unseres Ortsverbandes zur Einsatzstelle gerufen, um die vorhandenen Fahrer abzulösen und anschließend unser Räumgerät zurück nach Kaiserlautern zu bringen. Hiernach war der Einsatz für uns beendet.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Glan-Münchweiler für das uns entgegen gebrachte Vertrauen und auch bei den beteiligten Ortsverbänden des Technischen Hilfswerks für die Unterstützung!


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